Die sicherste Geldanlage der Welt – ihre Aktienmärkte

Das Geld ist ganz bestimmt kein Übel. Sonst könnten wir es nicht so leicht loswerden.
Alex Möller (1903 – 1985) deutscher Journalist und Politiker

Die sicherste Geldanlage der Welt soll eine Investition in ein gut strukturiertes und breit diversifiziertes „Weltaktienportfolio“ sein? Ja, ein solches Portfolio gilt tatsächlich nicht nur als eine der ertragsreichsten, sondern zugleich sichersten Geldanlagen überhaupt!

Eigentlich liegt das in einer freien Wirtschaftsordnung auf der Hand. Unternehmen sind weltweit die einzige originäre Gewinnquelle. Alle anderen Formen von Ertrag wie z. B. Zinsen aus festverzinslichen Wertpapieren sind von unternehmerischen Gewinnen abhängig. Ohne die materielle und monetäre Versorgung der Bevölkerung durch unternehmerisches Handeln gäbe es z. B. kein Steueraufkommen und damit keine Staatsanleihen. Auch ein Immobilienmarkt wäre nicht denkbar, da keine Kaufkraft innerhalb der Bevölkerung gegeben wäre. Unternehmerisches Handeln ist der Motor allen Wirtschaftens. Und deshalb weisen Aktien, die vornehmlich an der Börse gehandelt werden, langfristig gesehen keine wesentlich größeren Risiken auf als die beiden anderen primären Geldanlagen, Renten (Staats- und Unternehmensanleihen) und Immobilien. Zwar sind Aktienkurse kurzfristig unberechenbar, langfristig jedoch bieten Aktien bei einer breitestmöglichen Streuung stabile, positive und reale Wertzuwächse.

Und das wird auch in Zukunft so sein. Denn die Weltwirtschaft, also die Summe des unternehmerischen Handelns, hat einen stabilen Treiber. Milliarden an Menschen fragen tagtäglich Konsumgüter und Dienstleistungen nach und sind ständig bestrebt, den eigenen persönlichen Wohlstand zu steigern. Deshalb haben sie ein großes Interesse, Lösungen für ihre Probleme zu finden. Wie diese Lösungen künftig aussehen, das ist im Zweifel unbekannt. Dass früher ein Leben ohne Smartphone möglich war, ist heute kaum vorstellbar. Und Mobilität wird auch in 20 Jahren eine wesentliche Rolle im Leben der Menschen spielen. Wie diese Mobilität aussehen und wer sie bereitstellen wird, kann aber niemand vorhersagen. Wird es die klassischen Autohersteller und Freude am Fahren noch geben oder übernimmt bis dahin der Autopilot? Oder werden Techfirmen Mobilität zur Verfügung stellen? Und auch mit einer strukturierten und breit diversifizierten Geldanlage, die über verschiedene Anlageklassen, Branchen oder Regionen verteilt ist, weiß man nicht, wo morgen Renditen erwirtschaftet werden. Klar ist jedoch, sie werden auf diesem einem Weltmarkt entstehen. Investiert man also in Wertschöpfungsmaschine „Welt-AG“, so kann man sehr leicht mit allen Chancen von diesem Wirtschaftssystem profitieren.